Bundesliga

Forderung enthüllt: BVB trifft radikale Eichhorn-Entscheidung

Zahlreiche Klubs sind heiß auf Hertha-Juwel Kennet Eichhorn. Aufgrund der Forderung eines stattlichen Handgelds verabschiedet sich der BVB womöglich aus dem Poker.

von Fabian Ley - Quelle: Sport Bild
1 min.
Kennet Eichhorn im Training @Maxppp

Den Transfer-Poker um Kennet Eichhorn (16) umgeben neue Entwicklungen. Bislang wurde angenommen, dass das Supertalent von Hertha BSC per Ausstiegsklausel in Höhe von zehn bis zwölf Millionen Euro gekauft werden kann. Die Topklubs der Bundesliga müssten laut der ‚Sport Bild‘ aber nur rund neun Millionen hinblättern. Sollte ein deutscher Vertreter den Zuschlag erhalten, der sich nicht für die Champions League qualifiziert hat, sei die Summe noch etwas geringer.

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So oder so: Eine Verpflichtung des Mittelfeldjuwels für diesen Preis ist für die zahlreichen Interessenten eigentlich ein No-Brainer. Das Problem: Das tatsächliche Gesamtpaket für einen Eichhorn-Transfer liegt deutlich darüber.

Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ wären insgesamt rund 20 Millionen Euro für den deutschen U17-Nationalspieler fällig. Die Spieler- und Beraterseite rufe ein Handgeld von rund zehn Millionen Euro auf. Begründet werde diese Forderung mit Eichhorns Marktwert von 20 Millionen, man betrachte das Gesamtpaket daher als „völlig marktüblich“.

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BVB steigt aus Eichhorn-Poker aus

Sollten Eichhorn und sein Management auf diesem Unterschriftsbonus beharren, verabschiedet sich Borussia Dortmund womöglich aus dem Poker. Das geforderte Handgeld sei „aus Sicht des BVB zu viel“. Ein 20-Millionen-Paket wolle und werde der Revierklub definitiv nicht auf den Tisch legen.

Weiter heißt es im Bericht über die Haltung bei den Schwarz-Gelben: „Die Meinung in der Geschäftsstelle ist unmissverständlich: Will sich Eichhorn für die fußballerische Entwicklung entscheiden, soll er zum BVB kommen. Legt er mehr Wert aufs Geld, ist er bei der Borussia falsch.“

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Dagegen nicht abgeschreckt von der geforderten Signing Fee sind der ‚Sport Bild‘ zufolge der FC Liverpool, Bayer Leverkusen und der FC Bayern, die sich weiterhin um den talentierten Rechtsfuß bemühen. Der LFC würde Eichhorn gerne kaufen und umgehend für ein bis zwei Jahre verleihen. Da England kein EU-Mitglied mehr ist, darf der Sechser aber erst ab seinem 18. Lebensjahr auf der Insel spielen.

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